Zombie

Mixe den originalen Zombie: Ein hochprozentiger Tiki-Drink aus drei Rumsorten, Falernum und Don’s Mix. Das ultimative Rezept für Kenner auf drimaco.

Ein oranger Zombie Cocktail in einem Tiki-Glas, garniert mit Minze und Früchten.
Stärkesehr stark
GlasTiki-Glas oder Highball-Glas
BasisRum
DekorationMinzzweig

Beschreibung

Der Zombie ist der unangefochtene König der Tiki-Welt und vielleicht der berüchtigtste Cocktail, der je eine Bar verlassen hat. Erfunden wurde er 1934 von Donn Beach (geboren als Ernest Raymond Beaumont Gantt), dem Gründervater der Tiki-Kultur, in seinem Restaurant „Don the Beachcomber“ in Hollywood. Die Legende besagt, Donn habe den Drink für einen verkaterten Freund gemischt, der später behauptete, er habe sich nach dem Genuss wie ein „wandelnder Untoter“ gefühlt. So war der Name geboren.

Was den Zombie von anderen tropischen Drinks wie dem Strawberry Daiquiri oder der Piña Colada unterscheidet, ist seine schiere Komplexität und Potenz. Donn Beach war ein Meister darin, Zutaten zu schichten und Geheimnisse zu bewahren – er nutzte oft verschlüsselte Flaschenbeschriftungen, damit seine Barkeeper die genauen Rezepte nicht kopieren konnten. Der Zombie kombiniert die Kraft von drei verschiedenen Rumsorten mit der Exotik von Falernum und dem legendären „Don’s Mix“. Er ist ein Drink, der trotz seines hohen Alkoholgehalts durch die Zimt- und Grapefruitnoten eine gefährliche Süffigkeit besitzt. Wer es stark, aber weniger fruchtig mag, sollte den Manhattan oder den herben Old Pal probieren.

Zubereitung

  1. Vorbereitung: Nutze ein großes Tiki-Becherglas oder ein stabiles Highball-Glas. Tiki-Drinks leben von der Präsentation, daher ist ein opulentes Glas die halbe Miete.
  2. Die Mischung: Gib den Gold-Rum, den dunklen Jamaika-Rum und den Overproof Rum zusammen mit Limettensaft, Falernum, Don’s Mix, Grenadine und den Bitters in einen Blender.
  3. Das Geheimnis: Füge genau 6 Tropfen Pernod oder Absinth hinzu. Diese winzige Menge sorgt für eine unnachahmliche Tiefe, ohne den Drink nach Anis schmecken zu lassen. Wer dieses Aroma in den Vordergrund rücken möchte, sollte den Mauresque testen.
  4. Flash Blend: Gib etwa 180 ml Crushed Ice dazu. Mixe den Drink für maximal 5 Sekunden auf hoher Stufe. Ziel ist es, den Drink extrem zu kühlen und aufzuschäumen, ohne das Eis komplett zu schmelzen.
  5. Anrichten: Gieße den Inhalt ungesiebt in das Glas. Fülle bei Bedarf mit mehr Crushed Ice auf, bis eine kleine Eiskuppel entsteht.
  6. Garnitur: Klatsche einen großen Minzzweig auf deinen Handrücken, um die Aromen zu aktivieren, und stecke ihn tief in das Eis. Ein langer Strohhalm sorgt dafür, dass die Nase beim Trinken direkt am Minzaroma ist.

Tipps für den perfekten Zombie

Die Wahl des Rums

Der Zombie lebt vom Zusammenspiel der Rumsorten. Der Jamaika-Rum bringt die „Funkiness“ (würzig-fruchtige Noten), der Gold-Rum das Fundament und der Overproof Rum die nötige Durchschlagskraft. Wenn du die Komplexität von Rum liebst, aber eine elegantere, weniger fruchtige Variante suchst, probiere den El Presidente. Für Fans von spritzigen Tequila-Mixes ist der Sunset oder der Spring Fling ideal.

Don's Mix & Falernum

Don’s Mix besteht aus zwei Teilen frischem Grapefruitsaft und einem Teil Zimtsirup. Falernum wiederum ist ein würziger Likör mit Noten von Ingwer, Nelke und Limette. Diese Zutaten sind das Rückgrat der Tiki-Küche. Suchst du nach einer einfacheren Agaven-Alternative, die ebenfalls mit Sirup spielt? Dann ist der Tequila Sour oder der Zorro perfekt. Wer es lieber klassisch und herb mit Gin mag, greift zum Negroni.

Alkoholfreie Tiki-Alternativen

Die Wucht eines Zombies lässt sich kaum ohne Alkohol simulieren. Wer jedoch Lust auf fruchtige Schichten hat, findet im Virgin Sunrise oder dem Ipanema großartige Mocktails. Für Liebhaber von Minze und Zitrone ist der Virgin Hugo unschlagbar. Auch der Shirley Temple bleibt ein nostalgischer Favorit auf drimaco.

Ein Meisterwerk für anspruchsvolle Abende

Der Zombie ist kein Drink für zwischendurch – er ist ein Erlebnis. Er ist komplexer als ein Long Island Iced Tea und aromatischer als ein Wodka Soda.

Wer nach diesem tropischen Feuerwerk Lust auf etwas Cremiges hat, sollte den White Russian, den Alexander oder den exotischen Banana Bird testen. Für Fans von starken, klaren Drinks sind der Gimlet oder der Balalaika exzellente Optionen. Wer die royale Note von Champagner sucht, kommt am Prince of Wales nicht vorbei. Für herbe Frische mit Kräutern empfehlen wir den Southside oder den Cucumber Smash. Einen modernen, rauchigen Akzent setzt schließlich der Naked & Famous.


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