Rob Roy

Mixe den perfekten Rob Roy: Die schottische Antwort auf den Manhattan aus Scotch, Wermut und Bitters. Entdecke das Rezept und die Historie auf drimaco.

Ein Rob Roy Cocktail in einer Coupette, garniert mit einer Cocktailkirsche.
Stärkesehr stark
GlasCoupette
BasisWhisky
DekorationCocktailkirsche

Beschreibung

Der Rob Roy ist die elegante, schottische Antwort auf den weltberühmten Manhattan. Er gehört zur Familie der „Stirred & Strong“-Cocktails und ist nach dem schottischen Volkshelden Robert Roy MacGregor benannt. Kreiert wurde der Drink im Jahr 1894 im legendären Waldorf-Astoria Hotel in New York City – pünktlich zur Premiere einer Operette, die das Leben des schottischen Helden thematisierte.

Was den Rob Roy so faszinierend macht, ist der Austausch des amerikanischen Rye oder Bourbons durch den rauchigen und malzigen Charakter eines Scotch Whiskys. Während ein Manhattan oft durch die Schärfe des Roggens oder die Mais-Süße besticht, bringt der Rob Roy die Heide- und Torfnoten der schottischen Highlands direkt ins Glas. Die Kombination mit dem süßen, roten Wermut und den würzigen Angostura Bitters erzeugt eine Komplexität, die perfekt für einen stilvollen Digestif geeignet ist. Wer die Tiefe eines Sazerac oder die Geradlinigkeit eines Rusty Nail schätzt, wird im Rob Roy die Perfektion des schottischen Mischverhältnisses finden. Auf drimaco zeigen wir dir, wie du diesen geschichtsträchtigen Klassiker mit der richtigen Technik rührst.

Zubereitung

  1. Vorkühlen: Ein Rob Roy wird ohne Eis serviert, muss aber beim ersten Schluck eiskalt sein. Stelle deine Coupette oder dein Martini-Glas für mindestens 10 Minuten ins Gefrierfach.
  2. Das Rührglas: Fülle ein Rührglas mit reichlich großen, klaren Eiswürfeln. Gib den Scotch Whisky, den süßen Wermut und zwei kräftige Spritzer Angostura Bitters hinzu.
  3. Die Rührtechnik: Rühre den Cocktail mit einem Barlöffel für etwa 20 bis 30 Sekunden gleichmäßig um. Das Rühren ist hier entscheidend, um die seidige Textur des Whiskys zu erhalten und den Drink zu kühlen, ohne ihn durch Luftblasen (wie beim Schütteln) zu trüben.
  4. Abseihen: Seihe den Inhalt durch ein Julep-Sieb in das eiskalte Glas ab. Ein Double-Strain ist bei diesem klaren Drink meist nicht nötig, solange das Eis im Rührglas stabil ist.
  5. Garnitur: Füge eine hochwertige Cocktailkirsche hinzu. Profi-Tipp: Nutze eine Maraschino-Kirsche, um die feine Süße des Wermuts zu betonen. Alternativ kannst du eine Zitronenzeste über dem Drink ausdrücken, um die schwereren Malznoten mit etwas Frische aufzubrechen.

Tipps für den perfekten Rob Roy

Die Wahl des Scotch

Für einen klassischen Rob Roy empfiehlt sich ein hochwertiger Blended Scotch. Wer es jedoch mutiger mag, kann zu einem rauchigen Islay Single Malt greifen, um einen extrem charakterstarken Drink zu kreieren. Wenn du die rauchigen Akzente von Scotch liebt, solltest du auch den Sandy Collins oder den luxuriösen Rolls Royce probieren. Für Fans von herben Gin-Klassikern sind der Negroni oder der Gimlet unverzichtbare Empfehlungen.

Variationen: Dry & Perfect

Ähnlich wie beim Martini gibt es den Rob Roy in verschiedenen Varianten. Der „Dry Rob Roy“ nutzt trockenen Wermut und eine Zitronenzeste, während der „Perfect Rob Roy“ zu gleichen Teilen süßen und trockenen Wermut verwendet – ähnlich wie beim Rolls Royce. Suchst du nach weiteren spritzigen Whisky-Drinks? Dann teste den Whiskey Sour oder den festlichen Prince of Wales. Wer es exotischer mag, greift zum Yellow Bird oder dem Rum Sour.

Alkoholfreie Whisky-Vibes

Die rauchige Tiefe eines Rob Roy alkoholfrei zu kopieren, ist eine Kunst. Es gibt mittlerweile gute alkoholfreie Whisky-Alternativen, die in Kombination mit einem alkoholfreien Wermut-Ersatz funktionieren. Weitere Mocktail-Highlights auf drimaco sind der Wild Berry Dreams, das würzige Ipanema oder der blumige Virgin Hugo. Für Kinder und Fans von süßen Klassikern ist der Shirley Temple ideal.

Ein Sipper für Kenner auf drimaco

Der Rob Roy ist der ideale Begleiter für einen gemütlichen Kaminabend oder als eleganter Ausklang eines Dinners. Er ist kräftiger als ein Wodka Soda und deutlich anspruchsvoller als ein einfacher Bicicletta.

Wer nach diesem intensiven Genuss Lust auf etwas Cremiges hat, findet im White Russian, dem Alexander oder dem Whisky Flip den perfekten Abschluss. Für klare, starke Klassiker sind die White Lady oder der Salty Dog exzellente Optionen. Wenn der Abend einen modernen Akzent verlangt, probiere den Naked & Famous oder den fruchtigen Russian Spring Punch. Für mediterranes Flair mit Anis empfehlen wir zudem den Mauresque oder den roten Tomate. Wer schließlich ein echtes Tiki-Feuerwerk sucht, kommt am Zombie nicht vorbei.


Entdecke weitere herbe & starke Favoriten:

  • Der amerikanische Cousin: Unser klassischer Manhattan.
  • Das schottische Duo: Ein Rusty Nail mit Drambuie.
  • Rauchige Perfektion: Der legendäre Sazerac.

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