Last Word

Mixe den perfekten Last Word: Der legendäre Kräuter-Cocktail aus Gin, Chartreuse und Maraschino. Entdecke den Kult-Klassiker auf drimaco.

Ein blassgrüner Last Word Cocktail in einer Coupette, garniert mit einer Cocktailkirsche.
Stärkesehr stark
GlasCoupette
BasisGin
DekorationCocktailkirsche

Beschreibung

Der Last Word ist weit mehr als nur ein Cocktail; er ist eine Legende der Bar-Geschichte, die eine der spektakulärsten Wiedergeburten der modernen Mixologie feierte. Ursprünglich um 1915 im Detroit Athletic Club kreiert, überdauerte er die Prohibition, geriet dann jedoch für Jahrzehnte fast vollständig in Vergessenheit. Erst im Jahr 2004 wurde er von Murray Stenson im „Zig Zag Café“ in Seattle wiederentdeckt und löste eine weltweite Renaissance kräuteriger Shortdrinks aus. In der Philosophie von drimaco ist der Last Word das ultimative Beispiel für mathematische Perfektion hinter dem Tresen: Vier grundverschiedene Zutaten treffen zu exakt gleichen Teilen aufeinander und ergeben eine Harmonie, die in ihrer Komplexität unerreicht ist.

Das Besondere am Last Word ist seine paradoxe Natur. Er ist gleichzeitig scharf, süß, sauer und tief-kräuterig. Die Basis bildet ein kräftiger Gin, der jedoch fast dem grünen Chartreuse den Vortritt lassen muss – einem französischen Likör, der nach einem jahrhundertealten Geheimrezept aus 130 Kräutern und Pflanzen hergestellt wird. Der Maraschino-Likör steuert eine subtile, erdige Süße und ein unverwechselbares Kirscharoma bei, während der frische Limettensaft die nötige Säure liefert, um die hohen Alkoholgrade zu binden. Wer die botanische Tiefe eines Hanky Panky oder die Komplexität eines Corpse Reviver No. 2 schätzt, wird im Last Word einen Drink finden, der seinem Namen alle Ehre macht: Er lässt keine Fragen offen.

Zubereitung

  1. Vorkühlen: Ein Last Word wird „up“ (ohne Eis im Glas) serviert. Damit die filigranen Kräuternoten nicht durch Wärme verfliegen, sollte das Coupette-Glas im Eisfach auf frostige Temperaturen gebracht werden.
  2. Die Formel der Gleichteile: Gib Gin, grünen Chartreuse, Maraschino-Likör und den frisch gepressten Limettensaft in einen Shaker. Auf drimaco legen wir Wert auf Präzision: Nutze ein Jigger (Messbecher), da schon kleine Abweichungen die empfindliche Balance zwischen Maraschino und Chartreuse stören können.
  3. Kräftiges Shaken: Fülle den Shaker großzügig mit festen Eiswürfeln. Schüttle den Mix für etwa 12 bis 15 Sekunden sehr kräftig. Da der Drink durch den Chartreuse (55 % Vol.) und den Gin sehr hochprozentig ist, ist eine ausreichende Verwässerung (Dilution) durch das Eis notwendig, um die Aromen zu öffnen.
  4. Double Strain: Seihe den Inhalt durch ein Barsieb und ein zusätzliches Feinsieb in die eiskalte Coupette ab. Das Ergebnis sollte eine blassgrüne, leicht opalisierende Flüssigkeit sein, die frei von Eissplittern ist.
  5. Garnitur: Traditionell wird der Drink oft ohne Garnitur serviert, um die markante Farbe nicht zu überlagern. Eine hochwertige Cocktailkirsche (z.B. Luxardo) am Boden des Glases ergänzt jedoch die subtilen Maraschino-Noten perfekt und sorgt für einen eleganten optischen Akzent.

Tipps für den perfekten Last Word

Die Wahl der Zutaten

Verwende einen klassischen London Dry Gin mit starkem Wacholderprofil, um gegen die 130 Kräuter des Chartreuse zu bestehen. Der grüne Chartreuse ist alternativlos – die gelbe Variante ist zu mild und verändert das Profil komplett. Wer diese intensive Kräuteraromatik liebt, sollte auf drimaco auch den Bijou oder den Negroni entdecken. Für Fans von starken Gin-Klassikern ist der Martinez eine hervorragende Empfehlung.

Variationen & Twists

Der Last Word hat eine ganze Familie von Abwandlungen inspiriert. Ersetzt man den Gin durch Mezcal, erhält man den rauchigen „Ultima Palabra“. Tauscht man Gin gegen Bourbon und Limette gegen Zitrone, kreiert man den beliebten Paper Plane. Suchst du nach weiteren spritzigen Sours? Dann teste den Clover Club oder den klassischen Aviation. Wenn du die Kombination aus Kirschlikör und Zitrus magst, ist der Lemon Drop Martini eine moderne Alternative.

Alkoholfreie Komplexität

Einen Last Word alkoholfrei nachzubilden, ist eine Herausforderung. Wir empfehlen ein alkoholfreies Gin-Destillat kombiniert mit einem hausgemachten Kräutersirup (aus Thymian, Rosmarin und Salbei). Weitere Mocktail-Highlights auf drimaco sind der Coconut Cucumber Cooler, der Berry Basil Fizz oder das würzige Ipanema.

Kräuterige Brillanz auf drimaco

Der Last Word ist der ultimative Kenner-Drink. Er ist fordernder als ein Wodka Soda und deutlich komplexer als ein Gimlet.

Wer nach diesem intensiven Erlebnis Lust auf einen herben Kontrast hat, findet im Old Fashioned, dem Sazerac oder dem Americano das passende Pendant. Für Liebhaber von fruchtigen Sours sind der Whiskey Sour oder der Bramble unverzichtbar. Wenn der Abend einen cremigen Abschluss verlangt, empfehlen wir den Alexander, den White Russian oder den samtigen Barbara. Für mediterranes Flair sind der französische Tomate oder der Mauresque eine spannende Wahl. Wer schließlich ein luxuriöses Finish sucht, sollte zum Ritz Cocktail oder dem verführerischen Red Kiss greifen.


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