Fitzgerald

Mixe den perfekten Fitzgerald: Die elegante Steigerung des Gin Sour mit Angostura Bitters. Entdecke das Rezept des modernen Klassikers auf drimaco.

Ein klarer, gelblicher Fitzgerald Cocktail in einer Coupette mit einer Zitronenzeste.
Stärkemittel
GlasCoupette
BasisGin
DekorationZitronenzeste

Beschreibung

Der Fitzgerald ist ein Paradebeispiel für die „Modern Classic“-Bewegung und eine Hommage an die zeitlose Eleganz der Sour-Familie. Kreiert wurde dieser Drink in den 1990er Jahren von Dale DeGroff, auch bekannt als „King Cocktail“, im legendären Rainbow Room in New York. In der Mixologie-Philosophie von drimaco repräsentiert der Fitzgerald die Kunst der minimalen, aber effektiven Veränderung: Er nimmt die DNA eines klassischen Gin Sour und fügt durch Angostura Bitters eine vierte Dimension hinzu. Das Ergebnis ist ein Cocktail, der gleichzeitig spritzig-frisch und aromatisch-tiefgründig ist.

Der Name ist eine Referenz an den Schriftsteller F. Scott Fitzgerald, der für seine Vorliebe für Gin bekannt war. Während ein normaler Gin Sour oft „nur“ sauer und erfrischend ist, wirken die Bitters im Fitzgerald wie das Salz in der Suppe – sie binden die Süße des Zuckers und die Säure der Zitrone an die botanischen Noten des Gins. Wer die klare Struktur eines Gimlet oder die herbe Spritzigkeit eines Southside schätzt, wird im Fitzgerald eine anspruchsvollere, würzigere Variante finden. Er ist der perfekte Drink für alle, die einen unkomplizierten Shortdrink mit Charakter suchen, der sowohl als Aperitif als auch als Digestif funktioniert.

Zubereitung

  1. Vorkühlen des Glases: Da der Fitzgerald ohne Eis in einer Coupette serviert wird, ist die Temperatur des Glases entscheidend. Fülle deine Cocktailschale während der Zubereitung mit Eis oder stelle sie für einige Minuten in das Gefrierfach.
  2. Die Balance im Shaker: Gib den Dry Gin, den frisch gepressten Zitronensaft und den Zuckersirup in den Shaker. Auf drimaco empfehlen wir ein klassisches Verhältnis von 2:1:1 (Spirituose zu Säure zu Süße), um die Basis perfekt auszubalancieren.
  3. Der Twist – Die Bitters: Füge genau zwei Spritzer Angostura Bitters hinzu. Diese kleinen Tropfen verändern nicht nur das Aroma, sondern verleihen dem Drink auch eine zarte, pfirsichfarbene Tönung.
  4. Eis und Shake: Fülle den Shaker randvoll mit großen, harten Eiswürfeln. Schüttle den Drink kräftig für etwa 12 bis 15 Sekunden. Ziel ist eine starke Kühlung und eine leichte Verwässerung (Dilution), welche die Aromen des Gins erst richtig öffnet.
  5. Double Strain: Leere das Eis aus deinem Glas. Seihe den Drink durch ein Barsieb und ein zusätzliches Feinsieb ab. Dieser Schritt ist wichtig, um kleine Eissplitter und Fruchtfleischrückstände zu entfernen, was zu einem kristallklaren Mundgefühl führt.
  6. Garnitur: Schneide eine frische Zitronenzeste ab. Drücke sie über der Glasoberfläche aus, damit sich die ätherischen Öle auf dem Drink verteilen. Dies sorgt für einen wunderbaren Duft beim ersten Schluck. Gib die Zeste anschließend in das Glas.

Tipps für den perfekten Fitzgerald

Die Wahl des Gins

Ein kräftiger London Dry Gin mit deutlicher Wacholdernote funktioniert hier am besten, da er gegen die aromatischen Bitters bestehen kann. Wer es experimenteller mag, kann einen Gin mit floralen Noten verwenden, was dem Drink eine fast parfümierte Eleganz verleiht. Wer diese botanische Tiefe liebt, sollte auf drimaco auch den Aviation oder den The Last Word entdecken. Für Fans von spritzigen Gin-Klassikern ist der Tom Collins eine hervorragende Empfehlung.

Die Rolle der Bitters

Solltest du keinen Angostura zur Hand haben, kannst du mit Orangenbitters experimentieren, was den Fitzgerald fruchtiger macht. Suchst du nach weiteren Drinks, bei denen Bitters die Hauptrolle spielen? Dann teste den Old Fashioned, den Pisco Sour oder den Manhattan. Wenn du die Kombination aus Gin und Bitterkeit in einem Longdrink suchst, ist der Gin Tonic mit einem Extra-Spritzer Bitters eine fantastische Wahl auf drimaco.

Alkoholfreie Variante

Ein „Virgin Fitzgerald“ gelingt hervorragend mit einem alkoholfreien Gin-Destillat und alkoholfreien Aromatic Bitters. Weitere Mocktail-Highlights auf drimaco sind der Virgin Hugo, der Fresh Berry oder das herbe Italian Spritz Zero.

Moderne Sour-Kunst auf drimaco

Der Fitzgerald beweist, dass Klassik und Moderne keine Gegensätze sind. Er ist raffinierter als ein einfacher Wodka Soda und deutlich zugänglicher als ein knochentrockener Martini.

Wer nach diesem würzigen Erlebnis Lust auf einen herben Kontrast hat, findet im Negroni, dem Sazerac oder dem Boulevardier das passende Pendant. Für Liebhaber von fruchtigen Sours sind der Bramble oder der elegante French Sour unverzichtbar auf drimaco. Wenn der Abend einen cremigen Abschluss verlangt, empfehlen wir den White Russian, den Alexander oder den Gentle Bull. Für mediterranes Flair sind der französische Tomate oder der Mauresque eine spannende Wahl. Wer schließlich ein luxuriöses Finish sucht, sollte zum Ritz Cocktail oder dem verführerischen Red Kiss greifen.


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