Black Russian
Mixe den zeitlosen Black Russian. Das Original-Rezept aus Wodka und Kaffeelikör – puristisch, stark und intensiv im Geschmack auf drimaco.

Beschreibung
Der Black Russian ist das ultimative Statement für Puristen. In einer Welt voller komplexer Tiki-Drinks und aufwendiger Garnituren besticht dieser Klassiker durch seine radikale Reduktion auf das Wesentliche. Entstanden ist der Drink im Jahr 1949 im Hotel Metropole in Brüssel, wo der Barkeeper Gustave Tops ihn zu Ehren der US-Botschafterin Perle Mesta kreierte. Der Name ist dabei eine Hommage an die Hauptzutat Wodka und die tiefschwarze Farbe des Kaffeelikörs – eine Kombination, die perfekt in die mysteriöse Atmosphäre der frühen Kalten Kriegsjahre passte.
Obwohl sein "weißer Bruder", der White Russian, durch Popkultur-Phänomene oft präsenter ist, bleibt das Original die erste Wahl für Liebhaber unverfälschter Aromen. Ohne die Sahne kommt die herbe Süße des Kaffees und die neutrale Stärke des Wodkas voll zur Geltung. Er ist ein exzellenter Digestif, der die Sinne belebt und gleichzeitig angenehm wärmt. Ein Drink, der beweist, dass Perfektion nicht erreicht wird, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.
Zubereitung
- Glasvorbereitung: Wähle einen schweren Tumbler (Lowball-Glas). Da der Black Russian ein „Built-in-Glass“ Drink ist, dient das Servierglas gleichzeitig als Mischgefäß. Fülle es großzügig mit massiven Eiswürfeln.
- Dosierung: Gieße zuerst den Wodka und anschließend den Kaffeelikör direkt über das Eis. Das Standardverhältnis von etwa 2,5:1 sorgt für eine angenehme Balance zwischen Spirituose und Süße.
- Rühren (Stirring): Benutze einen Barlöffel, um den Drink vorsichtig für etwa 10 bis 15 Sekunden umzurühren. Ziel ist es, die Zutaten zu kühlen und eine minimale Verwässerung (Dilution) zu erreichen, die den Alkohol abrundet.
- Servieren: Der Black Russian wird traditionell „pur“ serviert, also ohne Garnitur. Die tiefdunkle Optik spricht für sich selbst.
Tipps für den perfekten Black Russian
Die Qualität der Zutaten
Da es nur zwei Komponenten gibt, kann man Fehler kaum kaschieren. Verwende einen sauberen, hochwertigen Wodka, der nicht „brennt“, sondern eine sanfte Textur mitbringt. Beim Kaffeelikör ist Kahlúa der weltweite Standard, aber handwerkliche Kaffeeliköre mit weniger Zucker können dem Drink eine ganz neue, herbere Note verleihen. Wenn du Kaffeelikör in einer festlichen, geschichteten Form erleben willst, ist der B-52 dein nächstes Projekt.
Variationen und Verwandte
Suchst du nach mehr Tiefe und Fruchtigkeit? Dann ist der Bahama Mama eine spannende Wahl, da er Kaffeelikör mit Rum und Ananas kombiniert. Wer es hingegen lieber sauer und kraftvoll mag, sollte den brasilianischen Arranco testen. Für Gin-Fans, die ebenfalls auf der Suche nach einem ikonischen Klassiker sind, bietet sich der blumige Aviation an.
Die richtige Temperatur
Da dieser Drink gerührt und nicht geschüttelt wird, ist die Kälte des Glases und des Eises entscheidend. Kleine Eiswürfel schmelzen zu schnell und verwässern den intensiven Kaffeegeschmack. Suchst du stattdessen nach einem leichten, spritzigen Drink mit weniger Alkohol? Dann ist ein Aperol Wild Berry genau der richtige Kontrast zu diesem schweren Klassiker.
Ein Drink für Kenner und Genießer
Der Black Russian ist der ideale Begleiter für späte Abende. Er ist robust genug für kalte Winternächte, bietet aber durch das Eis genügend Erfrischung für einen entspannten Abend an der Bar. Er harmoniert wunderbar mit dunkler Schokolade oder einer kräftigen Zigarre.
Falls du Gäste bewirtest, die es visuell aufregender mögen, ist der grüne Around the World ein toller Kontrast auf deiner Karte. Wenn du einen alkoholfreien, aber dennoch fruchtigen Drink anbieten möchtest, ist der Alice Mocktail eine sichere Bank. Wer jedoch die pure Kraft von Spirituosen schätzt, wird immer wieder zum Black Russian zurückkehren – dem zeitlosen Original aus Brüssel.
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